Der Theaterverein Projekt 210 wurde am 15. Mai 2011 gegründet. Die Mitglieder sind SchülerInnen und Ehemalige des Gymnasiums Köniz-Lerbermatt. Die Meisten waren bis zum Gründungsjahr Mitglieder der Schultheatergruppe Theater an der Kirchstrasse, welche von Nicolai Bernard (✝2011), so lange es ihm möglich war, voller Herzblut geleitet wurde.

Um seine Idee weiter leben zu lassen, wurde das Projekt 210 ins Leben gerufen. Dies war nur dank der Hilfe des Regisseurs Roger Binggeli Bernard, Schwiegersohn von Nicolai Bernard, möglich.

Im April 2012 konnte die Gruppe ihr erstes Stück titanic2012 (Regie und Drehbuch: R. Binggeli) im Progr in Bern aufführen. Publikums- und Medienresonanz waren durchwegs positiv. An den Theatertagen Aarau vom 8.-10. Juni 2012 kam das Stück titanic2012 so gut an, dass es beim Publikumspreis den dritten Platz gewann.

Im August 2012 war das Projekt 210 mit einem Stand am Buskers in Bern beteiligt. Unter dem Namen Drama-Jukebox wurden 12 kurze Szenen aus der Weltliteratur vorgespielt.

Im März 2013 konnte das Projekt 210 ein weiteres Mal ein neues Stück im Progr in Bern aufführen. Das Pferd frisst keinen Gurkensalat (Regie und Drehbuch: R. Binggeli) war mit 600 Zuschauern gut besucht. Die Publikumsresonanz war durchaus positiv. Das erste Gastspiel in Schaffhausen in der Fassbeiz war trotz kleinen Publikumszahlen erfolgreich.

Auch 2013 war das Projekt 210 am Buskers beteiligt. Wie im Jahr zuvor wurden einige Szenen aus der Weltliteratur in der Drama-Jukebox aufgeführt.

Im Februar 2014 wurde Lilis Fett (Regie und Drehbuch: R. Binggeli) im Progr in Bern uraufgeführt und konnte die bereits grossen Besucherzahlen der Vorjahre noch einmal übertreffen. Auch das Gastspiel in Schaffhausen war gut besucht und mit den positiven Rückmeldungen ein weiterer Erfolg für das Projekt 210.

Zu seinem dritten Buskers im Sommer 2014 wartete das Projekt 210 mit einem neuen Konzept auf. Beim Aktenzeichen 210 – ungelöst übernahmen die ZuschauerInnen die Ermittlung eines Mordfalls und befragten die Verdächtigen bzw. die Schauspielenden nach ihrem Alibi. Neben dem Buskers war das Projekt 210 mit dem Aktenzeichen 210 – ungelöst auch am 10. Progr Fest vertreten.

Im Februar 2015 wurde die Produktion Das Niagara-Protokoll (Regie und Drehbuch: R. Binggeli) im Progr in Bern uraufgeführt und war anschliessend im April 2015 im Keller62 in Zürich zu sehen. Abermals verweilten die Besucherzahlen, wie auch die zahlreichen Rückmeldungen auf dem hohen Niveau der Vorjahre.

Im Mai 2015 feierte Hugos Mörder, das erste Filmprojekt des Projekt 210 Premiere im Ciné Club in Bern. Der Kinosaal war nahezu rappelvoll mit gespanntem Publikum, welches ausserordentlich gefallen am Werk des jungen Filmteams fand.

Zum Summer Bash 2.0 im Berner Matte-Quartier wartete das Projekt 210 anfangs Juli 2015 abermals mit seiner Drama-Jukebox auf improvisationsfreudiges Publikum.

Am Buskers 2015 präsentierte das Projekt 210 abermals ein neues Konzept in der Form von Papa Noptikums Kuriositätenkabinett. Der stark auf Besucherinteraktion ausgelegte Rundgang vermochte wieder zahlreiche Besucherinnen und Besucher in seinen Bann zu ziehen und liess sie für einige Momente in die abstruse Welt des Kabinetts abtauchen.

Im Herbst 2015 fand gemeinsam mit dem Jugendorchester Köniz Jok die Uraufführung von Das Allerneuste von Räuber Hotzenplotz im Gymnasium Köniz-Lerbermatt statt. In den zwei ausserordentlich gut besuchten Vorstellungen wurden sowohl schauspielerische wie auch musikalische Elemente miteinander verknüpft und begeisterte gerade das anvisierte junge Publikum besonders.

Im Januar 2016 feierte Hugos Mörder im Kino in der Reitschule in Bern seine öffentliche Premiere und traff auch hier auf Begeisterung seitens des Publikums.

Ende März 2016 findet die Uraufführung des Theaterstücks Ich mehte putzen (Regie und Drehbuch: R. Binggeli) im Progr in Bern statt.

Wir hoffen, dass wir mit dem Projekt 210 auch in dieser Saison viele schöne Momente erleben werden.