TBA:

Was passiert wenn man versucht innerhalb von 7 Tagen einen Theaterabend zusammen zu schustern?

Sechs beherzte Mitglieder von Projekt210 haben dieses Experiment gewagt und mit dem Resultat sich selber und auch die 146 Zuschauer_innen überrascht. „TBA:“, das im April 2019 in der Zoobar aufgeführt wurde, war eine Produktion, bei der das Publikum ein Wechselbad der Gefühle durchleben durfte, von schrillem Klamauk bis berührend persönlichen Momenten war an diesem Abend alles dabei.

Ausgehend von mehreren Gesprächen in der Gruppe wurde ein Kerngedanke gefunden, aus welchem wiederum völlig neue Ideen, Szenen und Texte hervorgingen. Ohne sich viel Gedanken über die potenzielle Banalität zu machen, wurden diese Szenen und Texte aufbereitet und bis zur Bühnenreife geprobt. Die zeitliche Verdichtung gemischt mit dem Umstand, dass fast ausschliesslich Selbstgeschriebenes gezeigt wurde, hatte zur Folge, dass das Gezeigte sehr nah an den Schauspielenden und am Publikum war.

Das Konzept von „TBA:“ hat im Projekt210 grossen Anklang gefunden und uns wieder einmal vor Augen geführt, dass Theater auch auf kleinen Bühnen und ohne viel Requisiten und Kostüme einen heiden Spass macht. Wir hoffen, es gibt bald ein nächstes „TBA:“!

Von und mit: Christof Hofer, Annick Herren, Bernhard Lüscher, Elena Mauerhofer, Jonas Luginbühl, Melodie Burri

Licht: Riccardo Legena

Fotos: Nick Schneeberger